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Panel Robert Duncan McNeill – Die Arbeit als Director

Seine letzten Werke kommen aus dem Universum von The Orville und dort hat er als Director an 2 Folgen gearbeitet. Zudem war er an einer meiner liebsten Serien, Chuck, Producer. Und da war der Weg nicht weit, dass sich die Publikumsfragen auf diese Tätigkeiten eingeschossen haben.

Eine Frage bezog sich darauf, wie sich eine noch nie ausgestrahlte Serie zu einer erfolgreichen Serie entwickeln kann. Als Director oder Producer ist der Start einer Serie immer eine Herausforderung. Da man nicht weiß wie die Rollen von den Schauspielern angenommen werden. Auch die Chemie zwischen den Schauspielern ist wichtig und zu diesem Zeitpunkt unbestimmt. Mit der Zeit spielt sich das ein und die Story und die Figuren prägen sich. Es existieren dadurch viele variablen, die nicht bestimmt werden können und vom Publikum abhängen. Daraus leitet sich auch das weitere Vorgehen ab.

Bei Serien wird für jede Folge ein neuer Director genommen, um Abwechslung in das geschehen zu kriegen. Damit die entwickelten Persönlichkeiten, welche sich von Folge zu Folge weiter Entwickeln, nicht in eine ganz andere Richtung gehen, gibt es einen Austausch zwischen dem Vorherigen und dem Aktuellen Director. Dieser erfolgt in der regel telefonisch oder persönlich. Hier werden Erfahrungen und der Umgang mit den Schauspielern weitergegeben. Als Beispiel nannte, er eine Szene in der ein Schauspieler weinen sollte. Aus Erfahrung mit dem Schauspieler schafft er dies nur einmal. Er kann dies nicht jeden Take wiederholen. Deshalb sollte die Szene nur einmal mit 3 Kameras gedreht werden damit es dann, wenn es klappt, auch gleich im Kasten ist.

Mit diesen Informationen, bekam das Publikum eine ganz andere Sichtweise auf die Arbeit als Director, bzw. Producer. Ein lehrreiches und angenehmes Panel.